Verdiente Genossen geehrt

 
Foto: SPD Kleefeld-Heideviertel

Die Jubilare Walter Bermanseder (2. v.r.) und Hans-Peter Fuchs (M.) mit dem Stellvertretenden Ortsvereinsvorsitzenden Andreas Hammerschmidt, der Regionsabgeordneten Petra Rudszuck, dem Vorsitzenden unserer Bezirksratsfraktion Hans Behrendt, dem Ortsvereinsvorsitzenden Marc-Dietrich Ohse, der Bundestagsabgeordneten Kerstin Tack und Bezirksbürgermeister Henning Hofmann (v.l.)

 

Mit Walter Bermanseder und Hans-Peter Fuchs hat unser Ortsverein zwei verdiente Genossen für ihre langjährige politische Arbeit geehrt.

 

Walter Bermanseder und Hans-Peter Fuchs, die stellvertretend auch für Ingrid Nöll-Habetha und Franz-Martin Bessmann geehrt wurden, sind seit 50 Jahren Mitglied der SPD. Bermanseder war Anfang der 1970er-Jahre Mitglied des Rates der Stadt Misburg, bevor diese Hannover eingemeindet wurde, und später etliche Jahre Mitglied des Aufsichtsrates der Wohnungsgenossenschaft Kleefeld-Buchholz. Hans-Peter Fuchs war als Mitarbeiter des Niedersächsischen Sozialministeriums lange Zeit auch hauptamtlich mit sozialpolitischen Belangen befasst. Als Nachfolger von Walter Meyer, der im vergangenen Jahr verstorben war, saß er zwischen 2011 und 2016 dem Eilenriedebeirat vor und vertrat dort wesentliche umweltpolitische Fragen gegenüber der Landeshauptstadt Hannover.

In ihrer Laudatio erinnerte unsere Bundestagsabgeordnete Kerstin Tack an die bewegten Zeiten, als die vier zu ehrenden Genossinund Genossen in die SPD eintraten: 1967 trat die SPD unter Willy Brandt erstmals in eine Große Koalition ein, der allerdings zwei Jahre später die sozialliberale Koalition folgte - zunächst unter Brandt, ab1974 Helmut Schmidt als Kanzler.

Tack erläuterte zudem die schwierige Lage, die sich nach dem Scheitern der Jamaika-Gespräche zwischen Union, Grünen und FDP im Bund ergeben habe. Unter dem Beifall der Mitglieder unseres Ortsvereins mahnte sie die Parteispitze, sich nicht überstürzt in eine neuerliche große Koalition zu begeben, von der die SPD sich am 24. September zurecht verabschiedet hatte. Es gelte nun, zentrale Bedingungen für eine neuerliche Zusammenarbeit mit CDU und CSU zu formulieren und deren Umsetzung auszuloten, bevor man über ein mögliche Zusammenarbeit im Bund spreche.

 
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