Aus unseren Stadtteilen: Familienfreundliches Kleefeld: ein Stadtteilrundgang
Auf einem Stadtteilrundgang konnten sich Bürgerinnen und Bürger gestern darüber informieren, welche Angebote es für Kinder, Jugendliche und Familien in Kleefeld gibt. Unsere Bezirksratsfrau Simone Kalisch-Humme hatte einen sehr informativen Spaziergang vorbereitet, der auf einiges Interesse stieß.
Startpunkt war der Bahnhof Kleefeld, an dessen Tunnelgestaltung Kinder aus dem „Camelot“, dem offenen Kinder- und Jugendtreff der AWO in Kleefeld mitgestaltet worden ist. Diese Gestaltung, so Simone Kalisch-Humme, sei ein Beispiel dafür. „wie Kinder sichtbar werden im Stadtbezirk“. – Ein weiteres Thema war hier die Barrierefreiheit und die Verkehrsführung, wobei Anwesende die Rücksichtslosigkeit mancher Radfahrerinnen und Radfahrer beklagten. Im weiteren Verlauf der Veloroute, die vor dem südlichen Zugang zum Bahnhof verläuft, stadtauswärts sei die Verkehrssituation durch eine klare Einbahnstraßenregelung auf der Senator-Bauer-Straße jedoch gut gelöst worden, hieß es. Grund dafür war eine Intervention unserer Bezirksratsfraktion nach einem Stadtteilrundgang unseres Ortsvereins.
An der Stadtteilbibliothek in der Rupsteinstraße wurde auf deren breites Angebot hingewiesen. Die Bücherei sei ein wichtiger Treffpunkt für Jung und Alt, arbeite mit Kindertagesstätten, Schulen und anderen Einrichtungen im Stadtteil zusammen und biete vom Bilderbuchkino für die Jüngsten bis zu Gruppenarbeiten für alle Altersgruppen etwas an. Die SPD strebe die Ausweitung der Öffnungszeiten an, um den Zugang gerade für Berufstätige zu verbessern. Angeregt wurde eine Schublade für die Rückgabe ausgeliehener Medien nach dem Vorbild der Zentralbibliothek in der Hildesheimer Straße.
Einen weiteren Mittelpunkt des gesellschaftlichen Lebens in Kleefeld stellt das Kulturhaus Hölderlin Eins dar. Vor acht Jahren konnte der Bürgerverein Kleefeld hier im früheren Gemeindehaus der Petrikirche seinen Traum umsetzen, ein Stadtteilkulturzentrum zu gründen und zu betreiben. Kommunalpolitisch unterstützt wurde dieses Ansinnen vor allem durch die SPD, voran durch die kulturpolitische Sprecherin unserer Ratsfraktion, Belgin Zaman. Auch das Hölderlin Eins ist ein Treffpunkt und eine Bildungsstätte für alle Generationen. Und es ist vor allem „ein Paradebeispiel für ehrenamtliches Engagement“, wie Simone und Belgin unterstrichen.
Für sehr viele Menschen in Kleefeld stellt die Grundschule im Kleefelde eine wichtige Station in ihrem Leben dar: Wer in Kleefeld groß geworden ist, hat in der Regel diese Schule (die frühere Hinrich-Wilhelm-Kopf-Schule) besucht. Gerade sind Kinder in fünf 1. Klassen eingeschult worden, und vor den Sommerferien wurde auf unsere Initiative der Schulhof zur Nutzung durch die Öffentlichkeit nach Ende des Ganztages freigegeben. Die SPD, so Simone Kalisch-Humme, strebe die baldige Sanierung der Sporthalle an; davor sollte auch eine Erweiterung ins Auge gefasst werden. Sanierungsbedürftig ist auch der Sportplatz, dessen Ertüchtigung durchaus gemeinsam mit den Sportvereinen angepackt werden könnte.
Unterstützung finden Kinder aus der Grundschule wie auch aus anderen Schulen im offenen Kinder- und Jugendtreff „Camelot“ in der Stenhusenstraße. Auch Jugendliche sind hier herzlich willkommen, um hier ihre Freizeit zu gestalten – in den Ferien sogar ganztägig.
In unmittelbarer Nachbarschaft liegt der Elefantenspielplatz, dessen ökologische Sanierung unsere Bezirksratsfraktion anstoßen will. Vor der Neugestaltung sollen Kinder ihre Ideen einbringen können, um die Interessen der unterschiedlichen Altersgruppen berücksichtigen zu können – schließlich seien „Spielplätze wichtige Begegnungsorte“, so Simone Kalisch-Humme, für Kinder und deren Familien.
Vor der Zentrale der Wohnungsgenossenschaft Kleefeld-Buchholz wurde auf deren Bedeutung für die Versorgung mit sozialem Wohnraum und mit Wohnungen für mittlere Einkommen hingewiesen. Die Genossenschaft sei zudem einer der größten Akteure im Stadtteil, der verschiedene Initiativen unterstütze und sich um ein sauberes Erscheinungsbild kümmere.
Mit Blick auf die umliegenden Geschäfte und Restaurants an Berckhusen-, Scheide- und Kirchröder Straße wurde Kleefeld als „Stadtteil der kurzen Wege“ gelobt, wo außerdem auch die medizinische Versorgung sehr breit aufgestellt sei. Das wollen wir als SPD erhalten, und dafür nehmen wir gern die Anregungen der Menschen aus Kleefeld (und natürlich auch aus anderen Stadtteilen) entgegen.