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Foto: Kerstin Tack MdB
Kerstin Tack (Mitte) nach ihrer Nominierung mit den Ortsvereinsvorsitzenden Peggy Keller (List-Nord) und Marc-Dietrich Ohse (Kleefeld-Heideviertel).

24. Januar 2017: Start in den Bundestagswahlkampf: Kerstin Tack für den Bundestag nominiert

Mit großer Euphorie sind die Ortsvereine List-Nord und Kleefeld-Heideviertel in den Bundestagswahlkampf gestartet. Sie nominierten in einer gemeinsamen Sitzung einstimmig erneut die Bundestagsabgeordnete Kerstin Tack als Kandidatin für den Bundestagswahlkreis 41 (Hannover-Nord). Tack begeisterte die Genossinnen und Genossen, die nach der Nominierung von Martin Schulz zum sozialdemokratischen Kanzlerkandidaten am selben Tage mit großer Begeisterung in den Wahlkampf starten.

Kerstin Tack hatte in ihrer Rede vor den Mitgliedern der beiden Ortsvereine vor allem auf das Thema Gerechtigkeit gesetzt: Zwar habe die SPD in der großen Koalition in den letzten Jahren wesentliche Forderungen für mehr soziale Gerechtigkeit durchgesetzt, doch seien diese Leistungen bislang nicht honoriert worden. So stehe die SPD für die Einführung des Mindestlohns, die Verbesserungen der Entgeltgleichheit zwischen Frauen und Männern oder beim Pflegegesetz in den letzten Jahren und habe mit den Ansätzen für eine Rentenreform bereits einen Grundstock für ein großes, notwendiges Reformvorhaben für die nächsten Jahre gelegt, doch habe die Sozialdemokratie trotz dieser Verdienste die Wählerinnen und Wähler nicht von sich überzeugen können. Tack, die auch Behindertenpolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion ist, versprach, sich weiterhin für Gerechtigkeit einsetzen.

Dafür stünde auch Martin Schulz. Mit seinem Lebenslauf verkörpere er geradezu das sozialdemokratische Aufstiegsversprechen, unabhängig von der Herkunft durch Bildung Chancen nutzen zu können. Auch stünde Schulz für den Wert von Demokratie, sei er doch als Präsident des Europäischen Parlamentes wesentlich für demokratischere Strukturen in der Europäischen Union eingetreten. Im Europawahlkampf vor zwei Jahren habe er das Projekt eines demokratischen, geeinten Europas gegen die Kritiker der EU, voran die Populisten der AfD, verteidigt. Schulz war am selben Tag zum Kanzlerkandidaten der SPD ausgerufen worden.

Die Genossinnen und Genossen begrüßten diese Entscheidung und bekundeten - auch gegenüber den anwesenden Journalisten vom NDR -, nun mit großer Euphorie in den Bundestagswahlkampf zu gehen.

Stimmen aus der Mitgliederversammlung ...

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