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6. November 2016: "Endlich Aussichten auf eine neue Grundschule in Groß-Buchholz" – SPD begrüßt Standortentscheidung der Stadtverwaltung

Die Stadtverwaltung hat bekundet, die zusätzliche Grundschule in Groß-Buchholz auf der Freifläche südlich der Albert-Liebmann-Schule errichten zu wollen. „Wir freuen uns über diese Festlegung“, erklärt der SPD-Fraktionsvorsitzende im Bezirksrat Buchholz-Kleefeld, Hans Behrendt: „Und wir halten die Fläche südlich der Albert-Liebmann-Schule durchaus für geeignet, zumal wir die Albert-Liebmann-Schule selbst vor zwei Jahren in die Diskussion gebracht hatten.“

Es sei gut, dass nun ein Standort für die Grundschule gefunden worden sei, pflichtet ihm Bezirksbürgermeister Henning Hofmann (SPD) bei: „Seit Jahren kämpfen wir für eine zusätzliche Grundschule in Groß-Buchholz, und nun wird dieses Engagement belohnt.“ Hofmann und Behrendt zeigen sich erleichtert darüber, dass die Grundschulkinder in Groß-Buchholz in den nächsten Jahren einen zusätzlichen Schulneubau erhalten werden. „Die Grundschule Groß-Buchholzer Kirchweg platzt seit Jahren aus allen Nähten“, erläutert der Fraktionsvorsitzende Hans Behrendt. Die Übergangslösung am Nackenberg in Kleefeld habe die SPD nur „zähneknirschend“ akzeptiert: „Grundschulen müssen grundsätzlich dort stehen, wo die Kinder wohnen. Dass Kinder aus Groß-Buchholz zum Nackenberg pendeln müssen, durfte deshalb nur eine Notlösung sein.“ Die SPD habe sich deshalb auch für einen Schulbusverkehr zwischen Groß-Buchholz und dem Nackenberg eingesetzt.

Als Standort für eine zusätzliche Grundschule in Groß-Buchholz hat die SPD selbst die Albert-Liebmann-Schule ins Gespräch gebracht, die von der Region Hannover als Förderschule genutzt wird. Entsprechende Verhandlungen zwischen der Schuldezernentin Marlis Drevermann (SPD) und der Region scheiterten jedoch.

Deshalb – so Bezirksbürgermeister Hofmann – habe die SPD sich für eine flexible Standortsuche eingesetzt. Die CDU hingegen hat auf einer Änderung der Bebauungspläne für das ehemalige Oststadtkrankenhaus-Gelände bestanden und deshalb den Vorschlag der Verwaltung abgelehnt. Das könnten sie nicht verstehen, erklären Hofmann und Behrendt unisono: „Wir brauchen schnell eine Lösung, und da ist das Beharren auf Änderungen von Bebauungsplänen nicht hilfreich. Das frisst Zeit, und die haben wir hier nicht.“

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