Anlässlich des Weltfrauentages hatte der Präventionrat Buchholz-Kleefeld am 09. März zu einer Veranstaltung an die Rote Bank in Kleefeld und im Heideviertel eingeladen. Die Rote Bank erinnert an die Gewalt, die tagtäglich Frauen und Mädchen widerfährt und die Hinweise auf Angebote für Hilfe und Unterstützung bereithält.

Bild von der Aktion
Informationsmaterialien, Süßigkeiten und Blumen als Begleitung zum Weltfrauentag.

Unsere Bezirksbürgermeisterin Belgin Zaman erinnerte daran, welche Rechte Frauen sich erkämpft hätten, etwa das Wahlrecht oder das Recht, unabhängig von der Zustimmung ihres Ehemanns eine Ausbildung, ein Studium oder einen Beruf ergreifen, ein Bankkonto eröffnen oder den Führerschein absolvieren zu dürfen. 

Dennoch sei der Weltfrauentag nicht nur ein Feiertag, sondern auch ein Kampftag; denn immer noch seien Frauen vielfach benachteiligt. So mahnt auch der Equal Pay Day die ungleiche Bezahlung von Männern und Frauen an, ein Problem, das dadurch verstärkt werde, dass Frauen oft im Niedriglohnsektor und in Teilzeit beschäftigt seien. Das führe zu Altersarmut, von der Frauen deutlich mehr betroffen seien als Männer.

Zaman erinnerte, dem Ort der Veranstaltung entsprechend, an die alltägliche Gewalt, der Frauen und Mädchen ausgesetzt seien - sehr oft in ihrem familiären Umfeld. Und sie forderte, dass der Schutz von Frauen und Mädchen, auch im digitalen Raum, rechtlich abgesichert werden müsse.

Bild von der Aktion
Für die Rechte von Frauen: Mitglieder des Präventionsrates Buchholz-Kleefeld bei der Aktion zum Weltfrauentag an der Roten Bank in Kleefeld. Unter ihnen unsere Bezirksbürgermeisterin Belgin Zaman (im roten Mantel), die Repräsentantin des Präventionsrates Petra Pfahl-Scholz und die stellvertretende Vorsitzende unserer Bezirksratsfraktion Simone Kalisch-Humme (v.l.)